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Schwaches Wachstum, hohe Inflation?

Das klassische Investment für Inflationszeiten ist Gold, weil es nicht beliebig vermehrbar ist und Geldentwertung ihm nichts anhaben kann. Aktien laufen erfahrungsgemäß in Zeiten sinkender Inflation deutlich besser als in Zeiten steigender Preise. Davon sollte man also die Finger lassen. Ganz schlecht sind Anleihen, seien sie vom Staat oder von den Unternehmen emittiert, weil die mageren Renditen von der unerwartet hohen Geldentwertung aufgefressen werden.


Dass Hamburger Wirtschaftsforschungsinstitut HWWI erwartet mittelfristig eine hohe Inflation in Deutschland. «Die Preise werden sich in diesem Jahr allenfalls für kurze Zeit leicht nach unten bewegen», sagte HWWI-Direktor Thomas Straubhaar der «Berliner Zeitung».

Und weiter: «Für die Jahre nach 2010 wird heute aber die Saat ausgesät, die zu höheren Inflationsraten führen wird. Ich rechne mittelfristig mit Inflationsraten von deutlich über fünf Prozent.» Historisch betrachtet seien Phasen hoher Arbeitslosenraten immer auch Phasen steigender Löhne und Preise gewesen.
(Quelle: © sueddeutsche.de)